Wallis
Rinderherde stürzt wegen starken Gewitters in den Tod

Die Air Zermatt musste am Wochenende im Wallis über zehn Rinder bergen, die im unwegsamen Gelände abgestürzt sind. Keines der Tiere überlebte.

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Die Air Zermatt musste die abgestürzten Tiere an einen Ort fliegen, wo die Kadaver mit einem Fahrzeug abgeholt werden konnten. (Symbolbild)

Die Air Zermatt musste die abgestürzten Tiere an einen Ort fliegen, wo die Kadaver mit einem Fahrzeug abgeholt werden konnten. (Symbolbild)

Keystone

Es war kein alltäglicher Auftrag für die Rettungscrew, schreibt Air Zermatt in einer Mitteilung vom Montag. Auf einer Alp oberhalb von Geschinen im Kanton Wallis mussten die abgestürzten Rinder aus unwegsamem Gelände geborgen und zur nächsten Stelle geflogen werden, die mit einem Fahrzeug erreichbar ist. Die gebrochenen Gliedmassen der Tiere liessen laut Mitteilung vermuten, dass diese aufgrund eines starken Gewitters im Steilhang mit Geröll und Gewächs ausgerutscht und zu Tode gestürzt sind.

Zwei von über zehn Tieren lebten laut Mitteilung noch, als sie der Besitzer fand. Weil sie aber Brüche an Becken und Wirbelsäule aufwiesen, mussten die Rinder vor dem Flug noch vor Ort eingeschläfert werden. (agl)

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