Überschwemmungen
Strassen und Keller überflutet: Heftige Unwetter über der Nordostschweiz

In der Nacht auf Dienstag gab es in der Nordostschweiz heftige Niederschläge. Betroffen waren vor allem die Kantone Thurgau und Zürich.

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Erdrutsche, überschwemmte Keller und 160 Feuerwehreinsätze im Kanton Zürich – Bilder vom Montagabend und aus der Nacht auf Dienstag.

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In der Nacht auf Dienstag gingen über der Nordostschweiz heftige Unwetter nieder. Laut dem Wetterdienst Meteonews fielen lokal bis zu 100 mm Niederschlag. Die Kantonspolizei Thurgau berichtete am Dienstag von über 60 Schadensmeldungen zwischen 20.00 Uhr und 07.00 Uhr. Die Feuerwehren seien vor allem im Mittelthurgau im Einsatz gewesen. In den meisten Fällen hätten sie Keller auspumpen müssen.

Daneben seien auch Strassen überflutet worden. Ausserdem seien mehrere Bäche über die Ufer getreten. Nach bisherigen Erkenntnissen habe es aber keine Verletzten gegeben. Bereits am Montag hatten die Thurgauer Behörden vor Überschwemmungen an der Sitter gewarnt.

Für die Sitter gilt bereits seit Montagmorgen eine Hochwasserwarnung.

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Auch die benachbarten Gebiete im Kanton Zürich waren betroffen. In Wila kam es zu mehreren Erdrutschen die Strassen und Häuser verschütteten. «Ich mache jetzt seit 15 Jahren Feuerwehr, ein solches Ausmass habe ich noch nie erlebt», sagte Christian Wullschleger, Kommandant der Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg im Videointerview mit BRK News (oben).

Aufgrund der heftigen Regenfälle trat am Montag der Dorfbach in Ottikon ZH über die Ufer. Zuschauervideos von Tele Züri zeigen, wie sich die Wassermassen ihren Weg durch das Dorf bahnen:

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Der TCS meldete im Raum Zürich-Ostschweiz zudem zahlreiche Strassensperrungen. Im Kanton Zürich fielen am Dienstagmorgen um 04.30 Uhr ausserdem die Notrufzentralen der Polizei aus. Die Ursache für die Störung sei noch unklar, gab die Polizei am Dienstagmorgen bekannt.

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