Traditionsanlass
Sechseläutenplatz kommt nicht infrage: Springt Uri für Böögg-Verbrennung ein?

Weil das Volksfest in diesem Jahr nicht am Sechseläutenplatz durchgeführt werden kann, suchen die Organisatoren nach einer Alternative. Nun könnte der Kanton Uri zum Zug kommen.

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Wegen der Coronapandemie wird der Böögg in diesem Jahr nicht auf dem Sechseläutenplatz in Zürich verbrannt. (Archivbild)

Wegen der Coronapandemie wird der Böögg in diesem Jahr nicht auf dem Sechseläutenplatz in Zürich verbrannt. (Archivbild)

Keystone

(frh) Das Sechseläuten 2021 war bereits vor einigen Monaten offiziell abgesagt worden. Trotzdem soll der Böögg am 19. April offiziell verbrannt und eine Prognose zum Sommer getroffen werden. Da am Volksfest in diesem Jahr allerdings nur wenige bis gar keine Zuschauer erlaubt sein werden, kommt der Sechseläutenplatz in Zürich als Durchführungsort nicht infrage, wie das Zentralkomitee der Zürcher Zünfte (ZZZ) in einer Mitteilung vom Montag schreibt.

Nun wird nicht nur in Zürich, sondern auch in anderen Kantonen nach einer Alternative gesucht. Ein naheliegender Ort für die Bööggverbrennung wäre der Kanton Uri, der nach den Absagen der Sechseläuten in diesem und dem vergangenen Jahr weiter auf seinen Besuch als offizieller Gastkanton warten muss. Laut dem ZZZ soll in den kommenden Wochen der Ort definiert sein und eine Bewilligung vorliegen. Das Sechseläuten wird wie in früheren Jahren auf SRF 1 übertragen.