Natur
Nach Rekordjahr 2020: Die Zeckensaison beginnt wieder

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat sein jährliches Monitoring zu den Zeckenstichen und FSME-Fällen gestartet. Nach dem Rekordjahr von 2020 ruft das Amt zur Prävention auf.

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Zecken können Träger verschiedener Viren sein. Das BAG ruft die Bevölkerung deshalb zur Prävention auf.

Zecken können Träger verschiedener Viren sein. Das BAG ruft die Bevölkerung deshalb zur Prävention auf.

Keystone

(gb) Die Zeckensaison startet im März und dauert etwa bis Oktober. In dieser Zeit veröffentlicht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Zahlen zu Zeckenstichen und Ansteckungen. Im März sind bereits fünf Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) registriert worden, wie ein neuster Bericht am Montag zeigt. In den Schweizer Risikogebieten – zu denen alle Kantone ausser Genf und Tessin zählen – sind rund 0,5 Prozent aller Zecken Träger des FSME-Virus.

Zecken können auch andere Krankheiten wie Borreliose oder Tularämie auslösen. Bei letzterer gibt es noch keine bekannte Fälle im aktuellen Jahr. Borreliose ist nicht meldepflichtig, entsprechend stützt sich das BAG zur Einschätzung der epidemiologischen Lage jeweils auf Hochrechnungen.

Bis jetzt ist demnach kein früher Anstieg der Fälle zu verzeichnen. Das BAG hält aber fest, dass die Zahl der Zeckenstiche in den letzten Jahren stets steigend war und es 2020 gar ein Rekord mit 439 FSME-Fällen gab. Das Amt ruft deshalb zur Prävention auf. Personen, die sch in der Natur aufhalten, sollen sich der Gefahr von Zeckenstichen bewusst sein. Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren empfiehlt das BAG zudem die Impfung gegen FSME.

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