Bei Kontrolle entdeckt
Zu schwache Kabelspannung: Armee lässt Super Puma-Flotte überprüfen

Im Rahmen einer ordentlichen Kontrolle hat die Armee festgestellt, dass bei zwei Helikoptern des Typs Super Puma die Kabelspannung für die Heckrotorsteuerung zu schwach eingestellt war.

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Ein Super Puma-Helikopter der Schweizer Armee überfliegt das Eidgenössische Schützenfest im Oktober in Luzern.

Ein Super Puma-Helikopter der Schweizer Armee überfliegt das Eidgenössische Schützenfest im Oktober in Luzern.

Keystone

Zu Gunsten der Sicherheit von Piloten und Besatzung würden nun alle Helikopter dieses Typs vorsorglich untersucht, teilt das VBS am Donnerstag mit. Geht alles nach Plan, soll die Überprüfung der Flotte allerdings bereits «innerhalb der nächsten Tage abgeschlossen» sein. Prioritär sollen laut VBS jene Helikopter überprüft werden, die direkt für Einsätze vorgesehen sind, etwa für Such- und Rettungsaktionen oder im Kosovo.

Laut eigenen Angaben verfügt die Armee über 15 Transporthelikopter Aérospatiale AS 332M1, besser bekannt als Super Puma. So viele hatte die Schweiz 1987 auch in Betrieb genommen. Zwei Piloten können in einem Super Puma bis 18 Soldaten befördern. Umgerüstet als Ambulanzheli finden sechs Verwundete auf Bahren Platz. (sat)

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