NHL
Neuer Schweizer Rekord: Roman Josi löst zum NHL-Start Mark Streit als Topskorer ab

Nordamerika ist in die neue NHL-Saison gestartet. Dabei konnten die beiden Schweizer Roman Rosi und Nino Niederreiter mit guten Leistungen aufwarten.

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Sammelte in der NHL 450 Skorerpunkte und löste damit Mark Streit ab: Der Schweizer Roman Josi.

Sammelte in der NHL 450 Skorerpunkte und löste damit Mark Streit ab: Der Schweizer Roman Josi.

AP

(keg/sat) Der Schweizer Defensiv-Allrounder und Captain der Nashville Predators, Roman Josi, brillierte beim 3:1 Sieg gegen Columbus mit seinem 450. Skorerpunkt in der NHL. Damit löst er Mark Streit als erfolgreichsten Schweizer Skorer in der Nordamerikanischen Profiliga ab. Josi lieferte anderthalb Minuten vor Schluss einen Assist zum letzten Treffer von Calle Jarnkrok ins leere Tor. Der 30-jährige Berner verbucht nun insgesamt 119 Tore und 331 Assists auf seinem Konto.

Nino Niederreiter gut gestartet

Der Churer Nino Niederreiter startete am Donnerstag ebenfalls gut in die neue Saison. Der 28-jährige schaffte mit den Carolina Hurricans gegen die Detroit Red Wings in der 4. Minute das erste Tor zum 3:0-Auswärtssieg.

Ebenfalls positiv gestartet sind Timo Meier mit den San Jose Sharks (4:3 nach Penalty gegen Arizona) und Kevin Fiala mit den Minnesota Wild (4:3 nach Verlängerung gegen die Los Angeles Kings).

Verletzungen und wegen Corona abgekürzte Saison

Nicht auf dem Eis hingegen waren zum NHL-Start drei weitere Schweizer: Der 22-jährige Walliser Nico Hischier verpasste wegen einer Verletzung am Bein das Spiel seiner New Jersey Devils (2:3 nach Penalty gegen Boston). Der 28-jährige Edmonton-Spieler Gaëtan Haas wurde Ende Jahr positiv auf Corona getestet und befindet sich derweil erst wieder im Aufbau. Und auch der Zürcher Jonas Siegenthaler war bei den Washingtons im Spiel gegen Buffalo (6:4) nicht auf dem Eis.

Ende Dezember einigten sich Clubs und Spielervertreter der Nordamerikanischen Hockeyliga auf die Modalitäten für die nun laufende Saison. Seit 13. Januar gibt es dabei eine reguläre Saison mit lediglich 56 statt der sonst üblichen 82 Spielen. Es gibt keine Vorbereitungsspiele und auch keine «Pre Season». Dauern soll die reguläre Saison bis am 8. Mai. Der Start der Play-offs ist dann bereits für den 11. Mai vorgesehen. Das Play-off-Ende spätestens am 9. Juli. Die Spiele finden derzeit vor leeren Zuschauerrängen statt.