Jubel in der Nachspielzeit: die AC Milan überwintert dank Hernandez auf Platz eins

Die Mailänder dürfen nach dem 3:2-Sieg gegen Lazio wieder vom Titel träumen. Auch Inter bleibt oben dran, zwei Schweizer erleben einen (fast) gelungenen Abend.

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Die Mailänder Spieler haben gut lachen: Sie schlagen Lazio Rom 3:2 und grüssen weiterhin von der Tabellenspitze.

Die Mailänder Spieler haben gut lachen: Sie schlagen Lazio Rom 3:2 und grüssen weiterhin von der Tabellenspitze.

Luca Bruno / AP

(frh) Es war ein Spitzenspiel, das sich den Namen redlich verdient hatte. Die AC Milan schlägt Lazio Rom zum Abschluss der 14. Runde in der Serie A mit 3:2 und beendet das Jahr als Tabellenführer. Das entscheidende Tor fällt erst in der allerletzten Minute. Verteidiger Theo Hernandez köpft eine Ecke von Hakan Calhanoglu wuchtig ins Tor der Laziali. Zuvor hatten die Biancocelesti einen 0:2-Rückstand durch Luis Alberto (27.) und Immobile (59.) ausgeglichen. Für die Mailänder trafen neben Hernandez auch Rebic (10.) und Calhanoglu per Foulelfmeter (17.).

Durch den Sieg hat die AC Milan einen Punkt Vorsprung auf Stadtrivale Inter, das sein Spiel gegen Hellas Verona (ab der 53. Minute mit Kevin Rüegg) 2:1 gewann. Beide Mailänder Vereine dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen, weil Serienmeister Juventus Turin bislang schwächelt. Gegen die AC Florenz hatten die Turiner um Superstar Cristiano Ronaldo am Dienstag ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Mit nur sechs Siegen aus 13 Spielen steht Juve zum Jahresende auf Rang sechs und hat bereits zehn Punkten Rückstand auf Leader Milan.

Behrami siegreich, Rodriguez mit bitterem Achtungserfolg

Valon Behrami hat bei Genua seit zwei Tagen einen neuen Trainer. Unter Davide Gallardi gewann der abstiegsgefährdete Klub sein erstes Spiel gegen Spezia mit 2:1. Behrami spielte von Anfang an und wurde in der 74. Minute ausgewechselt.

Ebenfalls im Abstiegskampf befindet sich Ricardo Rodriguez mit dem FC Turin. Gegen Spitzenteam Neapel gelang den Turinern mit dem 1:1 ein Achtungserfolg, das trotzdem bitter schmeckte, weil Neapels Insigne den Ausgleich erst in der 92. Minute markierte. Rodriguez hatte kurz davor das Feld verlassen.

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