Zeitungen
Indirekte Presseförderung: Bundesrat erhöht Ermässigung für Zustellung

Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse erhalten ab 2021 pro Exemplar 29 Rappen. Damit erhöht der Bundesrat die Zustellermässigung um zwei Rappen.

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Wer eine Zeitung herausgibt, erhält pro Exemplar eine Ermässigung bei der Zustellung. (Symbolbild)

Wer eine Zeitung herausgibt, erhält pro Exemplar eine Ermässigung bei der Zustellung. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Der Bundesrat hat am Freitag festlegt, wie hoch die Ermässigung für die Zustellung von abonnierten Zeitungen und Zeitschriften durch die Post sein soll. Während die Tages- und Wochenzeitungen kommendes Jahr 29 Rappen erhalten – das sind zwei Rappen mehr als aktuell –, sind es bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse 18 Rappen pro Exemplar. Für letztere ändert sich damit nichts, wie aus in einer Mitteilung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) hervorgeht.

Aktuell erfüllen demnach 151 Titel der Regional- und Lokalpresse mit einer jährlichen Versandmenge von 113,5 Millionen Exemplaren die Voraussetzungen für eine Zustellermässigung. Das sind neun Titel mehr als aktuell. Für den Anstieg seien vor allem die Tages- und Wochenzeitungen verantwortlich die zum Zeitungsverbund «Nordostschweiz» gehören, so das Bakom. Allerdings ging die Zahl der geförderten Exemplare um 2,3 Millionen zurück. Für diese Unterstützung stellt der Bund jährlich insgesamt 30 Millionen Franken zur Verfügung.

Bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse erfüllen 973 Titel die Bedingungen für die indirekte Presseförderung. Rückläufig waren in diesem Bereich die Zahl der Titel (-9) wie auch die beförderten Exemplare (-5,4 Millionen). Für diese Kategorie sind 20 Millionen Franken pro Jahr vorgesehen.