Hier rauscht die Töss - noch knapp unter dem Hochwasserpegel.

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Nach dem Schnee jetzt der Regen: Vielerorts herrscht Hochwassergefahr

Die Flüsse in der Schweiz führen nach heftigen Niederschlägen und bei wärmeren Temperaturen Unmengen Wasser. Vielerorts besteht Hochwassergefahr.

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(has) In Bern ist die Schutz und Rettung am Freitagmorgen wegen Überschwemmungen bereits zu fünfzehn Schadenplätzen ausgerückt - alle im Westen Berns. In den meisten Fällen ging es um Wasser, das in Häuser eingedrungen war respektive drohte, in Gebäude einzudringen.

Auch sperrten die Berner Feuerwehrleute entlang des Gäbelbachs und des Stadtbachs überschwemmte Ufer ab, wie Mediensprecher Thomas Jauch kurz vor Mittag auf Anfrage bekanntgab. Im Einsatz standen sowohl Miliz- als auch Berufsfeuerwehrleute.

Die Bilder zeigen die Mündung der Murg in die Thur in Frauenfeld. Beide Flüsse haben am Nachmittag die Hochwasserstufe 2 erreicht.

Hochwasser im Emmental und Loch auf A1

Der TCS meldete auf seiner Verkehrsinformationsseite eine überschwemmte Strasse im Emmental, nämlich zwischen Oberwald und Dürrenroth. Die Strasse bleibe bis mindestens Montag gesperrt. Zudem warnte er vor Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A1 bei Grauholz in Richtung Zürich. Dort befinde sich ein Loch auf der Fahrbahn. Deshalb sei der rechte Fahrstreifen blockiert.

Hochwasser auch im Aargau

Die anhaltenden Niederschläge und die Schneeschmelze der letzten Tage haben auch im Kanton Aargau zu einem erhöhten Überschwemmungsrisiko geführt: Am Rhein und an der Aare liegen stark erhöhte Abflüsse im Bereich der Gefahrenstufe 2 (mässige Hochwassergefahr) vor.

Für den Rhein wird am Freitagnachmittag eine Abflussspitze in der Gefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr) erwartet. Teile des Kantonalen Katastrophen-Einsatzelements (KKE) bauen seit heute, 13.15 Uhr, bei Wallbach mobile Hochwasserschutzelemente ein. Zurzeit trifft auch die Feuerwehr Brugg mit eigenen Mitteln im Geissenschachen entsprechende Massnahmen.