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Taskforce will längere Pausen zwischen den Impfungen prüfen

Sechs statt vier Wochen Pause zwischen den beiden Impfungen. Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes sieht darin eine Möglichkeit, die Impfkampagne zu beschleunigen.

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Das Impfzentrum in Zürich.

Das Impfzentrum in Zürich.

Keystone

(mg) Vergehen zwischen den beiden Impfungen gegen das Coronavirus bald mehr Tage? Die wissenschaftliche Taskforce denkt in ihrem neusten «wissenschaftlichen Update» über längere Intervalle zwischen den beiden Nadelstichen nach. Sechs statt vier Wochen. Diese Anpassung könnte die Impfkampagne «deutlich beschleunigen». Zusammen mit dem sofortigen Verimpfen aller verfügbaren Impfdosen würde dies das «Erreichen einer Durchimpfung von 50 Prozent der Population mit einer ersten Dosis» um mehrere Wochen beschleunigen. Gemäss Daten aus Israel könne ab diesem Grad der Durchimpfung «eine deutliche epidemiologische Verlangsamung erwartet werden».

Die Taskforce rechnet auch vor, was es wirtschaftlich bringen würde. «Eine um einen Monat schnellere Durchimpfung verspricht also einen gesellschaftlichen Gesamtgewinn von ca. 1,5 Milliarden Franken – das entspricht 50 Millionen Franken pro Tag Impf-Beschleunigung», heisst es im Bericht.