Notlandung
Renitente Fluggäste können nun einfacher zur Rechenschaft gezogen werden

Ohne Gegenstimme haben zuerst Nationalrat und nun auch der Ständerat eine Änderung des Luftfahrtgesetzes beschlossen. So will man entschlossener gegen Pöbler an Bord vorgehen können.

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Auch über den Wolken ist man nicht sicher vor Pöbler: Mit einer Gesetzesänderung will das Parlament nun härter gegen sie vorgehen. (Symbolbild)

Auch über den Wolken ist man nicht sicher vor Pöbler: Mit einer Gesetzesänderung will das Parlament nun härter gegen sie vorgehen. (Symbolbild)

Keystone

(mg) Sie pöblen, sie schimpfen, sie randalieren: Renitente Fluggäste können ein Flugzeug sogar zur Landung zwingen, damit der Störer oder die Störerin aus dem Flugzeug geschafft werden kann. Bislang konnten solche Personen oft nur schwer rechtlich belangt werden, da die Zuständigkeiten unklar waren. Damit soll nun Schluss sein: Am Dienstag hat der Ständerat einstimmig eine Änderung des Luftfahrtgesetzes beschlossen.

Diese sieht vor, dass es klare Gerichtsbarkeiten gibt und auch Schadenersatzforderungen von solche Passagieren gefordert werden können. In der Herbstsession hatte bereits der National einstimmig Ja gesagt. Das Gesetz ist nun bereit für die Schlussabstimmung.