Militär
Nationalräte sprechen sich für Armeebotschaft 2021 aus

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (Sik-N) beantragt, die Armeebotschaft 2021 mit Krediten von 2,3 Milliarden Franken anzunehmen. Kürzungsanträge lehnte sie ab.

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Die Sik-N beantragt, sämtliche Verpflichtungskredite der Armeebotschaft 2021 anzunehmen. (Symbolbild)

Die Sik-N beantragt, sämtliche Verpflichtungskredite der Armeebotschaft 2021 anzunehmen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Die Armeebotschaft 2021 sieht Verpflichtungskredite für das Rüstungsprogramm, die Beschaffung von Armeematerial und das Immobilienprogramm des Verteidigungsdepartementes VBS vor. 2,3 Milliarden Franken sind insgesamt dafür vorgesehen. Die Sik-N beantragt nun, sämtliche Kredite der Armeebotschaft anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilen.

Die Bedrohungen seien vielfältiger geworden und aus diesem Grund sei es zentral, dass die in der Armeebotschaft beantragten Mittel gesprochen werden, argumentiert die Kommissionsmehrheit.

Die Sik-N hat die Verpflichtungskredite zum Rüstungsprogramm (854 Millionen), zur Beschaffung von Armeematerial (772 Millionen) und zum Immobilienprogramm (628 Millionen) allesamt gutgeheissen. Darüber hinaus sprach sie sich für einen weiteren Kredit von 172 Millionen zur Finanzierung von Ausbildungsmunition und Munitionsbewirtschaftung aus, so die Parlamentsdienste.

Verschiedene Kürzungsanträge, etwa bei der Beschaffung von 60 Panzersappeur-Fahrzeugen, lehnte die Kommission ab.

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