Masken
Portal berichtet über Hausdurchsuchungen bei Emix Trading

Zwei Zürcher Jungunternehmer, die mit Masken reich wurden, rücken in den Fokus der Justiz. Gemäss Medienberichten soll es auch zu Hausdurchsuchungen gekommen sein.

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Mit dem Verkauf von Masken wurden zwei Zürcher Jungunternehmer schnell sehr reich. (Symbolbild)

Mit dem Verkauf von Masken wurden zwei Zürcher Jungunternehmer schnell sehr reich. (Symbolbild)

Keystone

(mg/dpo) Den Masken-Millionären droht Ungemach: Wie das Branchenportal Inside Paradeplatz schreibt, soll es bei Emix Trading zu Hausdurchsuchungen gekommen sein. An der Untersuchung sollen die Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte und die Eidgenössische Zollverwaltung beteiligt gewesen sein.

Auf Nachfrage von CH Media wollen sich weder die Staatsanwaltschaft noch die Emix Trading äussern. Sie verweisen auf das laufende Verfahren. Die Zürcher Staatsanwaltschaft bestätigt nur, dass sie im Zusammenhang mit den Maskenverkäufen der Emix Trading «eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt» eröffnet hat. Die Firma hat der Schweiz während der Coronakrise Masken an mehrere Länder verkauft. Damit haben die Jungunternehmer viel Geld verdient – und es brachte ihnen auch eine Anzeige wegen Wucher ein.

Einige der gelieferten Masken wurden zudem wegen ihrer mangelhaften Qualität bemängelt. Erst am Montag wurde bekannt, dass die Firma sämtliche der gelieferten und noch bei der Armeeapotheke eingelagerten FFP2- und KN95-Masken kostenlos durch frische FFP2-Masken ersetzt.