Kommission
Nationalräte wollen den Jungen in der Pandemie eine Stimme geben

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrats will Jugendliche und junge Erwachsene in der Pandemie besser schützen. Sie stellt verschiedene Forderungen an den Bundesrat.

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Die WBK will, dass der Bundesrat seinen Fokus vermehrt auf Jugendliche und junge Erwachsene legt. (Symbolbild)

Die WBK will, dass der Bundesrat seinen Fokus vermehrt auf Jugendliche und junge Erwachsene legt. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Nach verschiedenen Anhörungen hat die Kommission mit 14 zu 8 Stimmen ein Postulat verabschiedet, das den Bundesrat beauftragt, einen Bericht über die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu erstellen. Gemäss einer Mitteilung der Parlamentsdienste hat die WBK zudem beschlossen, den Bundesrat mit einem Brief aufzufordern, einen Beirat von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Krisenbewältigung einzubeziehen. Weiter sollen erst dann Privilegien für Geimpfte eingeführt werden, wenn auch die Jungen Zugang zur Impfung haben.

Weiteres Augenmerk legt die Kommission auf die beruflichen Perspektiven der jungen Generation. Sie fordert den Bundesrat auf, die bestehenden Instrumente zur Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, mit Problemen bei der Lehrstellensuche oder mit Schwierigkeiten in der Ausbildung zu stärken. Zudem empfiehlt sie, die begleitenden Massnahmen für jene anzupassen, deren Ausbildung zu Ende geht und die auf Stellensuche sind.