Kernenergie-Wissen
Wegen AKW-Ausstieg: Internationale Atombehörde rät Schweiz zu Strategie

Nach einer Inspektion kommt die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) zum Schluss, der Schweiz fehle eine Strategie, um das nötige Wissen im Bereich der Kernenergie mittel- und langfristig zu erhalten.

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Damit das Wissen nach dem AKW-Rückbau – wie hier in Mühleberg – erhalten bleibt, rät die Internationale Atombehörde zu eine Strategie.

Damit das Wissen nach dem AKW-Rückbau – wie hier in Mühleberg – erhalten bleibt, rät die Internationale Atombehörde zu eine Strategie.

Keystone

Um die nukleare Sicherheit auch in Zukunft sicherzustellen, sieht die internationale Atombehörde in der Schweiz Handlungsbedarf. Dies teilte die Schweizer Atomaufsicht Ensi am Dienstag mit. Konkret fehle der Schweiz eine nationale Strategie, um die Expertise im Bereich der Kernenergie auch mittel- und langfristig zu gewährleisten. Dies aufgrund der bereits laufenden respektive den anstehenden Stilllegungen von Atomkraftwerken sowie generell wegen der Entsorgung radioaktiver Abfälle.

Eine IAEA-Delegation hatte vom 18. bis 29. Oktober die Arbeit des Ensi überprüft. Laut eigener Mitteilung attestierte sie dabei der Schweizer Atomaufsicht, internationale Standards einzuhalten. Der Schlussbericht wird jedoch erst in den nächsten Monaten publiziert werden. (sat)

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