Kanton Genf stellt 250 zusätzliche Spitalbetten bereit

Im Kanton Genf spannen die Universitätsspitäler und die Privatspitäler zusammen, um die Bettenkapazität zu erhöhen. Der Direktor der Universitätsspitäler spricht von einer «dramatischen Situation».

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Die Genfer Spitäler müssen die Anzahl Betten aufstocken. (Symbolbild)

Die Genfer Spitäler müssen die Anzahl Betten aufstocken. (Symbolbild)

Keystone

(gb.) Die Spitäler im Kanton Genf stossen an ihre Belastungsgrenze und wollen 250 zusätzliche Betten für Covid19-Patienten bereitstellen. In einer Mitteilung des Kantons vom Montag spricht der Direktor der Genfer Universitätsspitäler, Bertrand Levrat, von einer «dramatischen Situation». Es sei nun wichtig, dass die private und öffentliche Partner zusammenarbeiteten.

Der Kanton Genf ist derzeit besonders stark von der Coronapandemie betroffen. Aktuell befinden sich 631 Covid19-Patientinnen und -Patienten in Spitalpflege. Am Montag sind im Kanton Genf rund 200 Angehörige der Armee eingerückt, um in den Spitälern auszuhelfen. Zur weiteren Entlastung der Spitäler wurden seit dem 5. November zudem vier Patienten der Intensivstation in die Deutschschweiz verlegt.