Internationale Zusammenarbeit
Bundesrat Ignazio Cassis eröffnet Friedenswoche in Genf

Zusammen mit UNO-Generaldirektorin Tatjana Walowaja eröffnete Aussenminister Ignazio Cassis in Genf einen Erweiterungsbau des Palais des Nations und eröffnete die achte Genfer Friedenswoche.

Drucken
Teilen
UNO-Generaldirektorin Tatjana Walowaja (l.)und Ignazio Cassis eröffneten in Genf einen Erweiterungsbau des Palais des Nations.

UNO-Generaldirektorin Tatjana Walowaja (l.)und Ignazio Cassis eröffneten in Genf einen Erweiterungsbau des Palais des Nations.

In Genf begann am Montag die achte Ausgabe der Friedenswoche, an der sich zahlreiche Akteure der internationalen Zusammenarbeit austauschen. Die diesjährige Genfer Friedenswoche ist Gesprächen über Konflikte gewidmet, die durch den Klimawandel verursacht werden. Weitere Themen sind Inklusion und Bekämpfung von Ungleichheiten und die Nutzung neuer Technologien für den Frieden.

In seiner Rede verwies Cassis laut einer Mitteilung seines Departements auf die Chancen der Digitalisierung: «Technologische Innovationen können bei der Prävention und der Bewältigung von Konflikten eine wichtige Rolle spielen. Digitale Werkzeuge helfen beispielsweise, Auslöser für kriegerische Auseinandersetzungen zu erkennen, Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht zu dokumentieren und vermisste Personen zu finden.»

Cassis betonte ausserdem die Bedeutung des «internationalen Genfs», dies im Hinblick auf die Kandidatur der Schweiz für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat 2023-2024. Zusammen mit UNO-Generaldirektorin Tatjana Walowaja eröffnete Cassis ausserdem einen Erweiterungsbau des Palais des Nations. (wap)

Aktuelle Nachrichten