Demonstration
Provokationen und leicht verletzte Person an Demo gegen Coronaregime in Olten

In Olten haben am Samstag Nachmittag rund 300 Personen gegen die Coronamassnahmen protestiert. Im Verlauf der Aktion kam es zu Provokationen, eine Person wurde leicht verletzt.

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Impressionen von der Kundgebung der Massnahmengegner in Olten.
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Impressionen von der Kundgebung der Massnahmengegner in Olten.
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Impressionen von der Kundgebung der Massnahmengegner in Olten.

Patrick Luethy

Die Oltner Stadtbehörden haben der Kundgebung kurz vor Start um 14:00 Uhr eine Bewilligung erteilt und den Umzug anschliessend durch die Polizei begleiten lassen. Dies geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor. Trotz der polizeilichen Präsenz kam es im Verlauf der Aktion zu Provokationen, die laut der Polizei von einer Gegengruppierung ausgelöst wurden.

Gegendemonstrant verletzt, Kapo Solothurn nimmt Stellung

Ein direktes Aufeinandertreffen konnte offenbar verhindert werden, doch es kam zu einem Zwischenfall, in der eine Person durch einen Gegenstand leicht verletzt wurde, wie die Polizei weiter mitteilte.

Die Kapo Solothurn schreibt in einem Statement vom Sonntag dazu: «Insbesondere in den Sozialen Medien wird ein Vorfall mit einer leicht verletzten Person rege diskutiert. Die Kantonspolizei Solothurn nimmt Stellung. [...] Die Polizei war von der Vehemenz der Provokationen der Gegendemonstranten gefordert. Ab Mitte des Demonstrationsverlaufs musste sie Blockaden der Umzugsroute und direkte Konfrontationen zwischen den beiden Gruppierungen unterbinden.»

Corona-Massnahmengegner und Gegendemonstranten am Samstag in Olten.

Patrick Luethy

Und weiter: «Dabei konnte nach vorgängiger Provokation ein unvermittelter Übergriff auf einen Gegendemonstranten nicht verhindert werden. Der Vorfall wurde von der Polizei beobachtet und die beteiligten Personen angesprochen. Zu diesem Zeitpunkt war die Verletzung nicht bekannt, die Situation unübersichtlich und hektisch.»

Neue Aufträge an die Polizeikräfte hätten es verunmöglicht, die Personalien festzustellen, so die Kapo Solothurn. «Das Opfer wurde zweimal von der Polizei angesprochen, Hilfe angeboten und nachfragt. Es äusserte sich im Sinne, dass es mit der Polizei nichts zu tun haben wolle. Der gesamte Einsatz wird intern aufgearbeitet.»

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