Coronavirus
Taskforce stellt FFP2-Maskenpflicht für breite Bevölkerung infrage

Die FFP2-Maske sei schwieriger korrekt zu gebrauchen. Deshalb stellt die Corona-Taskforce des Bundes eine Tragepflicht für die breite Bevölkerung infrage.

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Corona-Taskforce: Die korrekte Verwendung von FFP2-Masken ist schwieriger.

Corona-Taskforce: Die korrekte Verwendung von FFP2-Masken ist schwieriger.

Keystone

(dpo) Im Gegensatz zur ersten Coronawelle sind die FFP2-Masken derzeit in der Öffentlichkeit immer häufiger anzutreffen. Nachdem Österreich eine Tragepflicht dieser Masken für den öffentlichen Verkehr verordnet hat, wurden auch in der Schweiz zum Teil ähnliche Forderungen laut. Nun hat sich die Corona-Taskforce des Bundes mit den Vor-und Nachteilen einer FFP2-Maskenpflicht befasst.

Das Fazit der Wissenschafter: Die Taskforce stellt den Nutzen einer FFP2-Tragepflicht für die breite Bevölkerung in Alltagssituationen infrage. Zwar überträfen die FFP2-Masken den Schutz von herkömmlichen Stoff- oder Hygienemasken, aber nur bei korrekter Anwendung. Es sei schwieriger, die FFP2-Masken richtig zu verwenden und darüber hinaus sei auch der Tragekomfort niedriger, heisst es.

Die Schwierigkeit bestehe insbesondere darin, die Maske an die Gesichtsform anzupassen und das passende Modell zu finden. Weiter schreibt die Taskforce, dass es wohl nicht einfach sein dürfte, die Bereitschaft zum Tragen einer FFP2-Maske während einer unvorhersehbaren Zeitspanne aufrechtzuerhalten.