Coronavirus
Nach Drohungen: Chur impft Jugendliche nicht wie geplant in der Schule

Die Impfaktion der Churer Volksschule vom Montag findet neu nicht in der Schule, sondern dezentral statt. Grund dafür sind massive Drohungen und angekündigte Demonstrationen.

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Die Impfaktion an der Churer Volksschule kann nicht wie geplant stattfinden. (Symbolbild)

Die Impfaktion an der Churer Volksschule kann nicht wie geplant stattfinden. (Symbolbild)

Keystone

Eigentlich wollte eine Churer Volksschule am Montag eine Impfaktion für impfwillige Jugendliche ab 12 Jahren durchführen. Damit hätten sie sich – mit Einwilligung der Eltern – einfach gegen das Coronavirus impfen lassen können. Doch nun kann die Aktion nicht wie geplant stattfinden: Neu wird nicht auf den Schularealen geimpft, sondern dezentral. Das heisst, die impfwilligen Jugendlichen bekommen ihre Impftermine an bestehenden Impfstellen statt direkt in der Schule, wie die Stadt Chur am Samstag mitteilte.

Der Kanton Graubünden und die Stadt Chur hätten damit auf angekündigte Demonstrationen und massive Drohungen von Impfgegnern im Vorfeld der geplanten Aktion reagiert. Mit der Neuerung sollen das Schulpersonal, das Impfteam und auch der Schulbetrieb vor Unruhen und Drohungen durch Impfgegner geschützt werden, wie es weiter heisst. (abi)

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