Coronavirus
Graubünden prescht vor: Ab Montag können sich alle über 16 «boostern» lassen

Alle Bündnerinnen und Bündner ab 16 Jahren können ab Montag ihre Corona-Impfung auffrischen lassen. St. Gallen und Obwalden verschärfen derweil die Regeln an den Schulen.

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Alle Bündnerinnen und Bündner ab 16 Jahren können sich ab Montag «boostern» lassen. (Symbolbild)

Alle Bündnerinnen und Bündner ab 16 Jahren können sich ab Montag «boostern» lassen. (Symbolbild)

Keystone

Der Kanton Graubünden gehe davon aus, dass bis spätestens Anfang kommender Woche alle Bewilligungen des Bundes vorliegen, um alle Impfwilligen mit einer Drittimpfung versorgen zu können. Das teilte er am Donnerstag mit. Bislang hat Graubünden bereits 8100 Booster-Impfungen an über 65-Jährige verabreicht. Das Ziel des Kantons ist klar: Vor den Feiertagen sollen so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie möglich eine Grundimmunisierung oder eine Auffrischimpfung erhalten.

Ausserdem wollen die Behörden zusammen mit dem Kantonsspital medizinisches Fachpersonal für zwei zusätzliche Betten in der Intensivstation rekrutieren. Aktuell sind Personal und Betten für maximal 16 Intensivpflegeplätze vorhanden.

Maskenpflicht an St. Galler Schulen

Auch St. Gallen reagiert, wenn auch in einem anderen Bereich. Ab sofort gilt im Kanton erneut eine Maskenpflicht an den Schulen, wie das Bildungsdepartement am Donnerstag mitteilte. Konkret müssen alle Lehrpersonen und Erwachsenen in Volksschule und Sekundarstufe II eine Maske tragen. Die Pflicht gilt auch für alle Kinder und Jugendlichen der Oberstufe und der Sekundarstufe II, wie es weiter heisst. Mit dem Entscheid reagiere der Bildungsrat auch auf die ansteigende Anzahl der Neuansteckungen an den Schulen. In St. Gallen gab es bereits nach den Herbstferien einmal eine Maskenpflicht.

Auch der Kanton Obwalden hat seine Regeln verschärft: Wer ein Heim oder eine andere sozialmedizinische Institution besuchen will, braucht ab Montag neu ein Covid-Zertifikat oder ein negativer Testnachweis. Nichtgeimpftes oder nichtgenesenes Gesundheitsfachpersonal mit Patienten- oder Bewohnerkontakt muss sich neu zwei Mal wöchentlich testen lassen. Zudem gilt an allen Schulen ab der Sekundarstufe I in den Innenräumen eine Maskenpflicht – wenn weniger als 80 Prozent der in der Schule anwesenden Personen am repetitiven Testen teilnehmen. Ausnahmen gibt es etwa beim Sport- oder Musikunterricht. (abi)

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