Corona-Massnahmen
Wirtschaftskommission verlangt einen konkreten Öffnungsplan vom Bundesrat

Der Bundesrat soll einen konkreten Ausstiegsplan aus dem Lockdown vorlegen, fordert die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrates. Ein fixes Öffnungsdatum lehnt sie jedoch ab.

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Die WAK fordert für die geschlossenen Betriebe eine Perspektive. (Symbolbild)

Die WAK fordert für die geschlossenen Betriebe eine Perspektive. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Es sei dringend, dass der Bundesrat den geschlossenen Betrieben eine Perspektive gebe, sagte WAK-Präsident Christian Lüscher (FDP/GE) am Montag vor den Medien. Mit der fortschreitenden Impfkampagne müsse dies möglich sein. Die WAK gibt nach ihrer Sitzung deshalb zwei Empfehlungen an den Bundesrat. So soll dieser an seiner nächsten Sitzung einen detaillierten Öffnungsplan erarbeiten. «Die Akteure aus Wirtschaft, Kultur und Sport wissen dann, wann und unter welchen Bedingungen sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können», so Lüscher.

Die zweite Empfehlung der WAK lautet, ab dem 22. April Veranstaltungen schrittweise wieder zu erlauben. Ein Öffnungsplan für die Eventbranche mit sechs Etappen wurde von der Kommission mit 12 zu 11 Stimmen bei zwei Enthaltungen gutgeheissen, so Lüscher. Der Stufenplan soll Ende September abgeschlossen sein.

Die WAK hat an ihrer Sitzung aber auch verschiedene Anträge abgelehnt, wie Lüscher ausführte. So will sie dem Bundesrat kein fixes Öffnungsdatum empfehlen. Ebenfalls abgelehnt hat die Kommission die Abschaffung der Maskenpflicht für Geimpfte.