Abstimmung 7. märz
Burkaverbot und E-ID: So viele haben in den Städten schon das Couvert eingeworfen

Am 7. März stimmt die Bevölkerung über drei nationale Vorlagen ab. Während in Zürich und Basel bereits über 40 Prozent der Wahlberechtigten ihr Stimmcouvert der Post übergeben haben, hinken die Städte Luzern, Lausanne und Genf noch etwas hinterher.

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In Genf haben bislang erst rund 30 Prozent per Brief gewählt. (Symbolbild)

In Genf haben bislang erst rund 30 Prozent per Brief gewählt. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Vier Tage vor dem Abstimmungssonntag registrieren die grössten Schweizer Städte eine allmähliche Zunahme der brieflichen Stimmbeteiligung. Die höchste Beteiligung zählt dabei Zürich, wo gemäss den Angaben auf der Website der Stadt 47,9 der Wahlberechtigten bereits ihr Couvert mit der Post abgeschickt haben. Hier dürften zwei brisante kantonale Vorlagen wohl noch zusätzlich mobilisieren: Eine Volksinitiative, welche die Nennung der Nationalität in Polizeimeldungen verlangt, sowie die Regelung über den Einsatz von Sozialdetektiven.

An zweiter Stelle folgt Basel: wie die Staatskanzlei bekanntgibt, liegt die briefliche Stimmbeteiligung im Stadtkanton derzeit bei 43,2 Prozent. Auch in Bern und in der Ostschweiz hat die briefliche Stimmabgabe im Verlauf der Woche zugenommen.

So sind in der Hauptstadt bis Donnerstag 37'168 Stimmcouverts eingegangen. Damit liegt die Stimmbeteiligung bei knapp 41,8 Prozent, wie der Informationsdienst der Stadt Bern auf Anfrage schreibt. In St.Gallen haben gemäss dem täglich aktualisierten Stimmbeteiligungsbarometer der Stadt bis am Donnerstag 40,5 Prozent der Stimmberechtigten ihre Wahlcouverts abgegeben.

Tiefere Beteiligung in der Romandie

Etwas gemächlicher lief die Briefwahl dagegen in Luzern und in der Romandie an. Während die Stimmbeteiligung per Donnerstag in Luzern bei 34,10 Prozent lag, haben in Genf bis Mittwoch um Mitternacht erst 31,4 Prozent der Stimmberechtigten per Brief gewählt. Noch tiefer liegt die briefliche Wahlbeteiligung bisher in Lausanne, nämlich bei 28,8 Prozent, wie die Stadtkanzlei auf Anfrage mitteilt.

Am 7. März befindet das Stimmvolk über drei nationale Vorlagen: Die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot», das E-ID-Gesetz und das Freihandelsabkommen mit Indonesien.