Einige Klassiker schaffen dieses Jahr den Sprung zum Oldtimer. Vier Beispiele, die zum zeitlosen Klassiker werden könnten.

BMW 8er

Zwar hat BMW den neuen 8er noch 2018 präsentiert, auf der Strasse wird er aber erst 2019 anzutreffen sein – pünktlich zum 30. Geburtstag seines Urahnen. Der 8er wurde erstmals im Sommer 1989 auf der IAA in Frankfurt präsentiert und anschliessend bis 1999 rund 30 600 Mal gebaut. Damit ist das grosse Coupé vergleichsweise exklusiv, schliesslich sollte es damals das Aushängeschild der Marke sein. Zunächst kam der 850i mit 12-Zylinder-Motor und 300 PS auf den Markt, später folgte der 840i mit V8. Die günstigsten Exemplare starten unter 20 000 Franken; die Unterhaltsarbeiten können aber ins Geld gehen.

Mazda MX-5

Günstiger fährt man diesbezüglich mit dem Roadster-Klassiker aus Japan, dem MX-5. Der kleine, leichte Zweisitzer wurde seit 1989 mehr als eine Million Mal gebaut. Die erste Generation («NA») ist 115 PS stark, 955 kg leicht – und schon ab rund 4000 Franken zu haben.

Mercedes SL (R129)

Die fünfte Generation des Luxus- Roadsters von Mercedes gibt sich eigenwillig kantig, aber auch zeitlos souverän. Der intern «R129» genannte Zweisitzer wurde bis 2001 gebaut. Zu Beginn wurde er als 500 SL von einem 5-Liter-V8 mit 326 PS angetrieben. Später folgten 6- und 12-Zylinder-Motoren. Frühe Modelle sind für um die 15 000 Franken im Handel; die aufwendige Elektrik sollte vor dem Kauf genau geprüft werden.

Opel Calibra

Ebenfalls 1989 erstmals präsentiert wurde der Opel Calibra; ein 2+2-sitziges Sportcoupé auf Basis des Opel Vectra. Er bietet für diese Zeit typische, kantige Sportcoupé-Optik und punktet trotz exotischem Design mit solider Gross- serien-Technik; der 2-Liter-Motor leistet 115 PS, später waren ein V6 mit bis zu 170 PS oder ein Turbo mit 204 PS im Programm. Der Calibra ist heute selten; trotzdem findet man das Coupé schon ab rund 2000 Franken.