Leserbrief
Vorsorge macht Sinn

Zur Sicherheit für morgen

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In den letzten Jahren begingen Regierungen oft den gleichen Fehler: Sie bereiten die letzte Krise vor, statt die nächste. Aber auch viele von uns legten erst in der Coronakrise einen Vorrat zu, dies führte bekannterweise zu Hamsterkäufen und steigenden Preisen.

Das Besondere an Notvorräten ist doch, dass man nicht weiss, ob und wann man sie braucht. Sie funktionieren wie eine Versicherung, und man ist froh, wenn man sie in «der Krise», im Notfall respektive im Ereignisfall hat.

Wussten Sie, was seit dem 31. August 2018 auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu lesen ist: «Das BAG empfiehlt einen persönlichen Vorrat von 50 Hygienemasken pro Person.» Vorsorge macht also Sinn und nach der Krise ist vor der Krise!

Leider wurde in den vergangenen Jahren auch an der Armee gespart, so wurden unter anderem die Militärspitäler und die jetzt dringend benötigten medizinischen Hilfsgüter abgebaut.

Ich hoffe, dass wir nun aber zu Gunsten Schutz des Luftraumes nicht die gleichen Fehler machen, sondern für «unsere Versicherung – die Armee» – die dringend benötigten neuen Kampfflugzeuge beschaffen. Niemand kann nämlich in die Zukunft schauen, wer hat schon mit dieser Pandemie und dem Lockdown gerechnet?

Doch was hört man von Seiten der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), was hört man von Armeekritikern? Es brauche nun keine neuen Kampfjets, es brauche keinen Schutz in der 3. Dimension, es brauche Sanitäter. Dies sagen Leute, die die ganze Armee abschaffen wollen. Auch die verbreitete Meinung, die Schweiz brauche keine Armee, wir seien ja «von Freunden umzingelt», bestätigt sich nicht. Corona zeigte: In der Krise schaut jedes Land für sich, ja es gab sogar befreundete Nachbarländer, die für uns bestimmte Schutzausrüstungen zurückbehielten. Ich werde also am 27. September an der Urne die geplanten Investitionen zu Gunsten unserer Armee, unserer Luftwaffe und unserer Sicherheit für morgen unterstützen.

Paul Jäger, Emmenbrücke

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