Persönlich
Voll!

Besonders unter jüngeren Mitmenschen grassiert derzeit ein Wort ganz besonders: «Voll». Voll krass, wie dieses Wort voll einfährt. Ein Dialog, wie er voll abgehen könnte.

Urs Mathys
Urs Mathys
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Voll voll - oder nicht?

Voll voll - oder nicht?

Susann Basler

Junger Gast: «Noch eine Flasche von diesem Weissen. Der ist voll gut!»

Kellner: «Ist die andere Flasche leer?»

Gast: «Voll.»

Kellner: «Dann lasse ich die zweite Flasche aber besser noch im Kühlfach.»

Gast: «Nein, die hier ist voll leer. Bringen sie den Nachschub, voll.»

Kellner: «Ja, natürlich voll: Ich bringe Ihnen sicher nicht eine angebrochene Flasche … Das wäre ja voll daneben.»

Gast: «Voll.»

Kellner: «Dann darf ich ihnen den Wein gleich zum Probieren geben?»

Gast: «Voll.»

Kellner: «Voll? Normalerweise füllen wir das Glas zum Verkosten nicht.»

Gast: «Ja, voll.»

Kellner: «Na gut, wenn Sie meinen.»

Gast: «Stop! Es braucht doch nicht so viel Wein nur für den Zapfentest!»

Kellner: «Sie verlangten doch: ‹voll›!»

Gast: «Voll? Meinen Sie denn voll, ich sei bescheuert?»

Kellner: «Voll!»

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