Persönlich
Der Rechtsanwalt

Urs Mathys
Urs Mathys
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Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat. So können Bürgerinnen und Bürger, die sich etwa von staatlichen Institutionen unfair behandelt oder sich gar um ihr Recht gebracht fühlen, sich bei Bedarf auch gerichtlich zur Wehr setzen. Durch alle Instanzen, bis hinauf zum Bundesgericht. Und dies dann und wann sogar mit Erfolg.

Die Chancen, nicht nur zu glauben, man habe recht, sondern am Ende tatsächlich auch zu seinem Recht zu kommen, sind dann umso grösser, wenn sich die Unzufriedenen einen guten Anwalt oder eine gute Anwältin leisten. Denn sonst ist die Gefahr gross, dass die Beschwerde nur schon an formalistischen Unzulänglichkeiten scheitert.

Allerdings beweist ein Blick in die publizierten Bundesgerichtsurteile, dass juristischer Beistand alleine noch keine Wunder bewirkt. Dies zeigen etwa Solothurner Fälle aus dem sozialrechtlichen Bereich, in denen es um verweigerte oder gekürzte Leistungen der Invalidenversicherung geht. Schön, dass spezialisierte Kanzleien alles daransetzen, ihrer Klientel zur Rente zu verhelfen. Wenn das Bundesgericht aber eine Beschwerde gleich im vereinfachten Verfahren als «offensichtlich unbegründet» abschmettert und dem Beschwerdeführer auch noch die Gerichtskosten aufbrummt, dann hat letztlich nur einer profitiert: der Rechtsanwalt.