Polemik
Castingshows: Wenn Bohlen noch der Beste ist

Okay, ich gebe es zu: Ich habe eine Castingshow geguckt. Ich bekenne mich: Das war nicht das erste Mal.

Alexandra Fitz
Alexandra Fitz
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Ohne Dieter Bohlen machen Castingshows keinen Spass. (Archiv)

Ohne Dieter Bohlen machen Castingshows keinen Spass. (Archiv)

Keystone

Eigentlich mag ich so was – aka seichte Unterhaltungskost mit der Chance ein paar Ausnahmetalente zu sehen– ganz gerne. «The Voice of Whatever», «DSDS» oder «Popstars» sind gute Nebenherbeschäftigungen.

So wie letzen Samstag «Das Supertalent». Aber die Jury der neunten Staffel stellt den Zuschauer auf eine harte Probe. Dass die Besetzung öfter wechselt wie Bohlen seine Frauen, wissen wir längst. Auch dass nur Poptitan Dieter Bohlen wirklich fest im Stuhl sitzt. Auch an das Sensibelchen Bruce Darnell konnten wir uns ein wenig gewöhnen. Aber Inka Bause als dritte im Bunde? Der übertrieben, quirlige blonde Pumuckl von «Bauer sucht Frau»? Fehlen RTL potenzielle Juroren? Ja, sie hat Ahnung von Musik. Und ja, sie ist nett. Aber nett reicht nicht. Denn sie ist weder eine Lästertante, noch fällt sie auf – neben den zwei Kollegen höchstens ab.

Man traut es kaum zu schreiben, aber vielleicht sollte man Bohlen allein ans Jurypult holen. Man kann ihn hassen, aber eins muss man ihm lassen: das Urgestein gehört in diese Shows rein, so wie Inka Bause nach Hause.

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