Corona-Virus
Wir alle können etwas beitragen

Die grösste Risikogruppe im Kanton ist die ältere Bevölkerung. Bei ihr ist das Risiko am grössten, dass sich im Verlauf einer Erkrankung Komplikationen entwickeln.

Rebekka Balzarini
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Die Senioren gehören zur Risikogruppe.

Die Senioren gehören zur Risikogruppe.

Keystone

Aufhalten lässt sich das Corona-Virus auch im Kanton Solothurn nicht mehr. Es lohnt sich trotzdem weiterhin, den Empfehlungen der Fachleute zu folgen: Sich regelmässig die Hände waschen, Abstand halten, und bei Husten und Fieber zu Hause bleiben. Denn auch wenn sich das Virus nicht aufhalten lässt, so lässt sich die Ausbreitung immerhin verlangsamen.

Damit ist vor allem den Ältesten geholfen. Bei ihnen ist das Risiko am grössten, dass sie schwer erkranken. Entsprechend muss der Kanton dafür sorgen, dass die Betagten gut geschützt sind. Dass er für die Alters- und Pflegeheime im Kanton letzte Woche Massnahmen empfohlen hat, ist für die Heime in der aktuellen Ausnahmesituation hilfreich.

Die Heime erhalten vorerst einen gewissen Handlungsspielraum. Sie dürfen etwa selber entscheiden, wie viele Besucher vorbeikommen dürfen. Das ist deshalb sinnvoll, weil sich Alters- und Pflegeheime bereits mit den Risiken von gewissen Krankheiten auskennen und wissen, wie gut ihre Einrichtung dafür gewappnet ist.

Es wäre aber wünschenswert, dass es in keinem Heim zu einem kompletten Besuchsverbot kommt. Denn von ihren Angehörigen isoliert zu sein, ist für die Bewohnenden der Heime kein schöner Zustand. Damit das nicht nötig wird, muss den Viren die Ausbreitung erschwert werden. Zum Schutz der Ältesten können alle etwas beitragen, indem wir uns an die Empfehlungen der Experten halten.

rebekka.balzarini@chmedia.ch