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Tücken des öV-Tickets

Die Benützung des öffentlichen Verkehrs in der Region ist zu einer wahren Wissenschaft geworden.

Elisabeth Seifert
Elisabeth Seifert
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Der Kauf des Zonen-Billetts für Bahn und Bus dürfte so manchem Kopfzerbrechen bereiten.

Der Kauf des Zonen-Billetts für Bahn und Bus dürfte so manchem Kopfzerbrechen bereiten.

Keystone

Die Benützung des öffentlichen Verkehrs in der Region ist zu einer wahren Wissenschaft geworden. Konkret: Der Kauf des Zonen-Billetts für Bahn und Bus dürfte so manchem Kopfzerbrechen bereiten. Gefordert ist dabei längst nicht nur die Generation, die noch mehrheitlich ohne den ganzen Computer- und Touchscreen-Hokuspokus ausgekommen ist. Sondern vielmehr alle jene, die kein Abo besitzen und den öV nur gelegentlich benützen.

Der Fallgruben und Probleme sind so einige: Wer bereits am Vormittag am Automaten sein Billett kauft, um dann während der Stosszeit auch rechtzeitig den Zug zu erwischen, wird sehr wahrscheinlich eine Busse kassieren. Grund: Das Billett ist nur während einer bestimmten Zeit gültig. Exakt diese Tatsache führt geradewegs zum nächsten Problem: In der schönen Zonen-Welt mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer des Tickets können keine Retourbilletts gelöst werden. Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich vor der Rückfahrt erneut in die Schlange vor dem Billett-Automaten zu stellen.

Sparen kann sich diese Unbill, wer eine Tageskarte für die entsprechenden Zonen löst. Diese kostet allerdings mehr als die Fahrt hin und zurück. Dafür können die übertragbare Tageskarte Verwandte, Freunde und Bekannte verwenden. In der Praxis dürfte es aber wenige Gelegenheiten geben, wo das Sinn macht. Wen wunderts da, wenn so mancher halt dann doch dem Auto den Vorzug gibt. elisabeth.seifert@schweizamsonntag.ch

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