Persönlich
Schall und Rauch

Urs Moser
Urs Moser
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Keystone/DPA/LISA DUCRET

Träumen Sie manchmal davon, einmal berühmt, na ja, sagen wir einmal wenigstens über die Grenzen unserer Solothurner Provinz hinaus beachtet zu werden? Nur Mut, das ist gar nicht so schwierig, wie man meinen möchte. Ich zum Beispiel habe es mit dem blossen Bekenntnis an dieser Stelle geschafft, zu den Unverbesserlichen zu gehören, die nicht vom Tabakkonsum lassen können.

Immerhin kein Geringerer als der Geschäftsführer von British American Tobacco möchte da gerne etwas mit mir erörtern, lässt mich eine PR-Agentur aus Zürich wissen. Was den Mann umtreibt: Obwohl die Behörden davor warnen, dass ein exzessiver Cannabiskonsum die Gesundheit insbesondere junger Menschen gefährden kann, drängen politische Kreise auf eine schnelle Legalisierung von Cannabis. Und dabei – es ist wirklich nicht zu fassen – blenden sie die nachgewiesene Risikominimierung von «Dampfern» für bisherige Raucherinnen und Raucher kategorisch aus.

«Was läuft da aus dem Ruder?», lässt Mads Larsen über die PR-Agentur fragen. Eine gute Frage. Ich denke, ich sollte das Angebot annehmen, dieses «aktuelle und gleichermassen widersprüchliche Thema» mit ihm weiter zu vertiefen. Wir könnten uns dabei ja auch über die Sache mit den Äpfeln und Birnen unterhalten.

urs.moser@chmedia.ch