Persönlich
Zur Anwendung nicht empfohlen

Balz Bruder
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Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer FFP2-Maske.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer FFP2-Maske.

Kay Nietfeld / DPA

Es ist ja nun gerade nicht so, dass wir Schweizerinnen und Schweizer als besonders unclever gelten. Jedenfalls eilt uns in den Nachbarländern der Ruf voraus, erstens immer alles etwas besser zu wissen und zweitens den eigenen Vorteil dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Wobei uns dabei durchaus eine gewisse Diplomatie eignen soll.

Nun, etwas ins Grübeln kann kommen, wer eine der jüngsten Verlautbarungen des Bundesamts für Gesundheit zur Kenntnis nimmt. Da wird uns beschieden, die FFP2-Masken würden zwar tatsächlich höheren Schutzanforderungen genügen. Gleichzeitig lassen uns die Gesundheitsbeamten aber wissen, das Tragen dieser Masken sei komplizierter, als es scheine. Quintessenz: Hände weg, weil wir das im Gegensatz zu den Deutschen und den Österreichern ohnehin nicht schaffen.

Ein interessanter Ansatz nach dem Motto «Ehret einheimisches Schaffen». Denn statt FFP2 wird uns Stoff empfohlen. Und den büezen wir doch am gescheitesten selber. Jedenfalls unter der Voraussetzung, dass es nicht schlagende Gründe gibt, weshalb wir auch davon die Finger lassen sollten. Sie wissen schon: Es könnte ja sein, dass sich das motorische Problem beim Maskentragen auf die strickenden Finger überträgt.

Balz Bruder

balz.bruder@chmedia.ch