Polemik
Krass politique

Differenziert argumentiert alt CVP Regierungsrat Klaus Fischer.

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Alt Regierungsrat Klaus Fischer war nicht glücklich, als er diese Woche in der Zeitung las, er unterstützte den Volksauftrag der Jungen CVP. (Archiv)

Alt Regierungsrat Klaus Fischer war nicht glücklich, als er diese Woche in der Zeitung las, er unterstützte den Volksauftrag der Jungen CVP. (Archiv)

Staatskanzlei

Differenziert argumentiert alt CVP Regierungsrat Klaus Fischer. Er war nicht glücklich, als er diese Woche in der Zeitung las, er unterstützte den Volksauftrag der Jungen CVP gegen die Sparmassnahme beim Besuch ausserkantonaler Wirtschaftsmittelschulen.

Er sei nicht Mitglied des Unterstützungskomitees, hielt Fischer per Mail fest. Er würde als ehemaliger Regierungsrat auch nicht einen Vorstoss unterschreiben gegen eine Sparmassnahme, die «aus der Feder meiner ehemaligen Regierungskollegen kommt».

Okay. Wir halten fest: Fischer ist nicht Mitglied des Komitees. Er liess sich nur mit dessen Initiant im «Wochenblatt für das Schwarzbubenland» ablichten und lieferte öffentlich Argumente gegen die Sparmassnahme.

Fischer dazu: Er habe sich nur «im privaten Rahmen zu dieser aus meiner Sicht nicht glücklichen Massnahme» geäussert. Alles klar?

«Mehr Gemeindevertreter in Bern», dies fordert der Vorstand des Verbandes Solothurner Einwohnergemeinden (VSEG) in einer Mitteilung.

Und nennt auch gleich die Namen einer Kandidatin und von vier Kandidaten, die gewählt werden sollen: Weil «sie nah am Volk sind» und «wir diese in Bern brauchen».

Es ist nicht überliefert, ob die fünf VSEG-Vorstandsmitglieder bei dieser begeisterten Wahlempfehlung in eigener Sache in den Ausstand getreten sind.

30,5 Prozent der Stimmberechtigten in der Stadt Bern haben schon gewählt, 40,3 Prozent sind es in Basel und 46 Prozent in Aarau. Sogar aus Pruntrut oder Zofingen gibt es Zahlen, wie viele bereits per Brief gewählt haben.

Nur die Städte Solothurn und Olten konnten der Nachrichtenagentur SDA keine Zwischenstände liefern. Hier zuckt man mit den Schultern, rätselt über die gwundrigen Prognose-Heinis und fragt: Was bringt euch das schon? Abgerechnet werde doch am Sonntag einewäg – «s isch immer eso gsy»! (lfh/ums./sva)

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