Persönlich
Corona-Virus im Kanton Solothurn: Alles im Griff

Andreas Toggweiler
Andreas Toggweiler
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Der Kanton Solothurn zählt bisher erst vier bestätigte Corona-Fälle.

Der Kanton Solothurn zählt bisher erst vier bestätigte Corona-Fälle.

Aprott / iStockphoto

Solothurn ist ein Kanton, wo alles durchfährt, wo Pendler tagtäglich in nahezu jeden Kanton der Schweiz reisen et vice versa. Mehr Hag als Garten, wie Willi Ritschard weiland zu sagen pflegte. Gleichzeitig ist Solothurn ein einziger Umsteigebahnhof. Hier sagt sich die halbe Schweiz Grüezi und Adieu.
Doch, oh Wunder. Wir haben bisher erst vier bestätigte Corona-Fälle.

Wie das möglich ist? «Mir wei nid grüble», ist dazu lediglich zu sagen. Denn wollen wir wirklich das Haar in der Suppe suchen, oder besser gesagt, den Coronakranken im Altersheim? nein, lieber nicht. Denn solange unser Kanton funktioniert, ist es besser, es gesunde jemand im stillen Kämmerlein still und leise von der Seuche. Womöglich gar ohne zu wissen, dass er sie hat.

Der gesunde Menschenverstand gebietet es ja ohnehin, zu Hause zu bleiben, wenn man krank ist. Schwere Erkältung, grippaler Infekt, weiss der Teufel was. Die normalste Sache der Welt. Eigentlich. Und doch immer wieder zu predigen.

Vor allem aber: Einfach niemanden anstecken, das muss im Moment die Devise sein. Dies auch im Sinn der Volksgesundheit. Um die Statistik sollen sich andere kümmern. Und einfach keine schlafenden Hunde wecken. Sie könnten ja Corona haben.

andreas.toggweiler@chmedia.ch