Zürich
Nach Autofahrt in Limmat: Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung ein

Anfang November fuhr ein 67-Jähriger mit seinem Auto über die Zürcher Münsterbrücke in die Limmat und musste in kritischem Zustand hospitalisiert werden. Nun klärt die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ob er sich mit seinem Verhalten strafbar gemacht hat.

Sven Hoti
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Das Fahrzeug musste mit einem Kran aus dem Wasser gezogen werden.

Das Fahrzeug musste mit einem Kran aus dem Wasser gezogen werden.

Michael Buholzer/Keystone

Nachdem ein Autofahrer am 5. November mit seinem Fahrzeug über die Zürcher Münsterbrücke in die Limmat fuhr, hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat – wie bei Unfällen üblich – eine Untersuchung eingeleitet. Das bestätigt Erich Wenzinger von der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich auf Anfrage.

«Im Rahmen dieser Untersuchung wird der genaue Unfallhergang untersucht sowie die Frage geklärt, ob allenfalls strafrechtlich relevantes Fehlverhalten vorliegt», so Wenzinger. Wegen welchen Tatbestands konkret eine Untersuchung gestartet wurde, wollte er aufgrund des laufenden Verfahrens nicht sagen. Nur so viel: «Wir schauen in alle Richtungen.»

Beim Fahrzeuglenker handelt es sich gemäss Wenzinger um einen 67-jährigen Schweizer. Er war am Freitagmittag, 5. November, mit seinem Fahrzeug über die Münsterbrücke hinausgefahren und hatte das Geländer durchbrochen. Passanten waren dem Fahrer zu Hilfe geeilt. Rettungskräfte hatten ihn reanimieren und in kritischem Zustand hospitalisieren müssen. Zu seinem gegenwärtigen Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt.

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