Zürich
Dialogverfahren zum Globus-Provisorium soll im Frühling endlich starten

Im kommenden Frühling sollen die Dialoge des «Forum Papierwerd» starten, welches über die weitere Nutzung des Globus-Areals beim Zürcher Hauptbahnhof entscheiden wird. Bereits seit Jahren steht der Prozess still.

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Auch die Bevölkerung soll sich an der Diskussion über die Nutzung beteiligen können. (Archivbild)

Auch die Bevölkerung soll sich an der Diskussion über die Nutzung beteiligen können. (Archivbild)

Matthias Scharrer

Provisorium seit Jahrzehnten: Die Stadt Zürich will in einem mehrstufigen Verfahren über die zukünftige Entwicklung des Papierwerd-Areals mit dem Globus-Provisorium entscheiden. Ein breit abgestütztes Dialogerfahren, an dem sich die Öffentlichkeit beteiligen kann, startet im kommenden Frühling.

In dem Strategieprozess sollen die Grundlagen erarbeitet werden, damit der Stadtrat dann über das weitere Vorgehen auf dem für die Stadt bedeutenden Areal entscheiden kann. Die Vorbereitungs- und Konzeptionsphasen werden demnächst abgeschlossen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Auch Bewohnerinnen und Bewohner können am Dialog teilnehmen

Im «Forum Papierwerd», das im Frühling 2022 seine Arbeit aufnimmt, diskutieren Fachpersonen aus unterschiedlichen Disziplinen, Vertretungen von Politik, Vereinen, Organisationen und Verbänden sowie Bewohnerinnen und Bewohner über die zukünftige Bedeutung und Nutzung des Areals beim Zürcher HB. Geprüft werden sollen verschiedenste Szenarien wie Erhalt, Neubau, Platz oder Kombination davon.

Zurzeit lädt die Stadt die rund 60 Teilnehmenden ein. Wer sich als Bewohnerin oder Bewohner beteiligen möchte, kann sich bis 10. Dezember via Webseite der Stadt bewerben. Parallel zum Strategieprozess zum Papierwerd-Areal entwickelt die Stadt einen «Masterplan HB/Central». Die Ansätze daraus werden in die Diskussionen im «Forum Papierwerd» einfliessen, wie es in der Mitteilung heisst. (sda)

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