Uster

Stundenlange Löscharbeiten: Bauernbetrieb brennt komplett nieder

Bauernhaus in Uster (ZH) brennt lichterloh

Das Feuer breitete sich auf das ganze Wohnhaus aus. Ein Übergreifen auf die Scheune, konnte die Feuerwehr jedoch verhindern.

In Uster ist am Sonntag ein bäuerliches Wohnhaus komplett abgebrannt.

Die Meldung, dass es brennt, ging am Sonntag kurz nach 7 Uhr morgens bei Schutz und Rettung ein, wie die Kantonspolizei gestern mitteilte. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten. Trotzdem breitete sich der Brand auf das ganze Wohnhaus aus. Es konnte aber immerhin verhindert werden, dass das Feuer auf eine nahestehende Scheune, die als Pferdestall genutzt wird, übergriff. Das Haus ist komplett abgebrannt und einsturzgefährdet.

Die Löscharbeiten dauerten stundenlang

Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen und blieben unverletzt. Sie werden privat untergebracht. Auch die Pferde, welche sich in der Scheue befanden, kamen nicht zu Schaden. Sie wurden auf die Weide gelassen.

Die Löscharbeiten dauerten um die Mittagszeit noch an, weil es im Wohnhaus noch Glutnester hatte. Wieso es zum Brand kam, ist unklar. Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei haben Untersuchungen aufgenommen.

Das abgebrannte Haus ist nun einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar.

Das abgebrannte Haus ist nun einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar.

Der Sachschaden könne noch nicht beziffert werden, hiess es gestern vonseiten der Kantonspolizei. «Er dürfte aber mehrere hunderttausend Franken betragen», teilte sie mit. Neben der Kantonspolizei standen auch die Feuerwehr Uster, der Rettungsdienst des Spitals Uster sowie ein Notarzt von Regio 144, der Statthalter von Uster und auch ein Baustatiker im Einsatz.

Bereits am 10. Februar hatte im Kanton Zürich ein Bauernbetrieb gebrannt. Wegen des Sturms «Sabine» gestalteten sich die Löscharbeiten im Unteren Wolfsberg, einem Weiler von Bauma, derart schwierig, dass der ganze Weiler niederbrannte. Mehrere Tiere überlebten den damaligen Grossbrand nicht.

Die aktuellen Polizeibilder vom Februar

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