«Windwerk»
Schweben in Winterthur: Drei Sportler bauen Skydiving-Turm

Fallschirmspringen in Bodennähe: In einem 17 Meter hohen Turm, in welchem die Luft mit bis zu 280 Kilometer pro Stunde zirkuliert, soll sich in Winterthur der Traum vom Fliegen verwirklichen lassen. Am Montag ist der Spatenstich für das "Windwerk" erfolgt.

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Der Traum vom Fliegen wird in Winterthur wahr. Im Bild: Deuschlands modernster Windtunnel im Herzen von Berlin.

Der Traum vom Fliegen wird in Winterthur wahr. Im Bild: Deuschlands modernster Windtunnel im Herzen von Berlin.

Keystone/dpa

Mit dem "Windwerk" erhalte die Deutschschweiz ihren ersten Indoor-Skydiving-Windkanal, schreiben die Initianten in einer Medienmitteilung vom Montag. Der vertikale Windkanal passe perfekt zu Winterthur, wird Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) darin zitiert. Er sei ein "innovativ, technisch anspruchsvoll und modern".

Das Projekt haben drei Fallschirmspringer und Indoor Skydiver aufgegleist: Tobias Oertle, Andri Steinmann und Reto Welti arbeiten seit zwei Jahren daran.

Ende 2018 soll ihr 17 Meter hoher Turm mit einem Durchmesser von über vier Metern in Betrieb gehen. Zum "Windwerk" gehören auch eine Bar und eine Lounge. Von dort aus lässt sich das akrobatische Schweben in der vertikalen Flugkammer verfolgen - diese ist auf über fünf Meter vollständig verglast.

Die Initianten, die für eine Erhöhung des Aktienkapitals gemäss Mitteilung drei erfahrene Unternehmer aus der Region gewinnen konnten, wollen 15 bis zwanzig neue Arbeitsplätze schaffen. Das "Windwerk" soll zu einem "Treffpunkt für Familien und Erstflieger sowie für erfahrene Indoor Skydiver und Fallschirmspringer" werden.