Energie
ewz kauft Windpark in Norwegen – ab 2020 ein Fünftel mehr Windenergie für die Stadt Zürich

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat den Windpark Stigafjellet gekauft, der im Südwesten Norwegens erstellt wird. Er umfasst sieben Turbinen mit einer Gesamtleistung von 30,1 Megawatt. Das ewz kann damit die jährliche Stromproduktion aus Windkraft um fast 20 Prozent ausbauen.

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Das ewz kann dank des Erwerbs die jährliche Stromproduktion aus Windkraft um fast 20 Prozent ausbauen.

Das ewz kann dank des Erwerbs die jährliche Stromproduktion aus Windkraft um fast 20 Prozent ausbauen.

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Der Windpark Stigafjellet entsteht im Südwesten Norwegens, rund 12 Kilometer östlich eines anderen Windparks, an dem ewz seit 2010 beteiligt ist, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Die Leistung lässt eine jährliche Stromproduktion von rund 117 Gigwattstunden (GWh) erwarten. Die Inbetriebnahme der sieben Turbinen ist im Sommer 2020 geplant.

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben im September 2017 einen Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für Investitionen in die Produktion von Windenergie und Energie aus weiteren erneuerbaren Quellen gutgeheissen. Aus diesem Kredit erwirbt das ewz den Windpark Stigafjellet. Der Stadtrat hat dem Kauf zugestimmt.

Damit wird das ewz insgesamt über 91 Windturbinen in 17 Windparks verfügen. Die jährliche Produktion steigt von rund 580 auf rund 700 GWh. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 250'000 Zürcher Haushalten pro Jahr.