Zürich
Am Hauptbahnhof entstehen europäische Sehenswürdigkeiten

Seit dem 5. Juli bauen Künstler aus aller Welt vier europäische Sehenswürdigkeiten nach. Die Skulpturen aus Sand sind bis zum 19. August am Hauptbahnhof zu bestaunen.

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Sandskulpturen Hauptbahnhof
8 Bilder
Das Kolosseum ist noch nicht ganz fertig.
Ab dem 15. Juli sollen die vollendeten Skulpturen zu bestaunen sein.
Der Arc de Triomphe im Plaza...
... ist in Menschengrösse gebaut.
Das Londoner Westminster...
wird wie alle Skulpturen von einer Glasscheibe geschützt.
Bei der Akropolis gibt es noch einiges zu tun.

Sandskulpturen Hauptbahnhof

Matthias Scharrer

Jedes Jahr strömen Millionen von Touristen nach Paris, London, Rom und Athen um die dortigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Bis zum 19. August müssen die Landesgrenzen dafür jedoch nicht mehr verlassen werden: Am Zürcher Hauptbahnhof bauen Künstler die berühmtesten Bauwerke Europas nach.

Aus über 38 Tonnen Sand entstehen an vier Standorten der weltbekannte Arc de Triomphe, das Kolosseum, die Athener Akropolis oder das Londoner Westminster mit dem Big Ben. Sechs Künstler aus aller Welt sind während zehn Tagen mit den Aufbauarbeiten beschäftigt, berichtet "TeleZüri".

Zusammengehalten wird der gewöhnliche, naturbelassene Sand aus dem Rhein einzig mit Wasser. Die Sicherheit der zerbrechlichen Skulpturen hat deshalb oberste Priorität: Glasglocken, die die Kunstwerke umschliessen, sollen sie vor möglichen Randalen schützen.

Finanziert wird das Projekt von den Läden des Shopvilles, welche sich die aufwendigen Kunstwerke über 100'000 Franken kosten lassen.