Fluglärm

Zürcher Regierung wirbt in Stuttgart für ihren Standpunkt

Die Gebühren für Fluglärm sollen angepasst werden

Die Gebühren für Fluglärm sollen angepasst werden

Eine Zürcher Regierungsratsdelegation hat sich am Donnerstag in Stuttgart mit dem Baden-Württembergischen Regierungschef getroffen. Die Zürcher wollten herausfinden, welche Haltung die Regierung in der Fluglärm-Frage hat.

Das Treffen mit dem grünen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfrief Kretschmann fand am Rande der Bundesfeier des Schweizerischen Generalkonsulats in Stuttgart statt. Am Gespräch nahmen Regierungspräsidentin Ursula Gut (FDP) und Vizepräsident Markus Kägi (SVP) teil.

In jüngsten Verlautbarungen vertrat Baden-Württemberg den Standpunkt, dass bei der Flugverkehrsbelastung die Flugbewegungen und nicht der Fluglärmals Messgrösse dienen müssten. Sie forderte eine drastische Reduktion der Zahl der Anflüge auf den Flughafen Zürich via südbadisches Gebiet.

Gegen Plafonierung der Flugbewegungen

Die Zürcher Delegation erinnerte Kretschmann daran, dass die Fluglärmanalyse als objektive Grundlage für kommende Verhandlungen dienen solle. Diese hatte ergeben, dass der süddeutsche Raum nicht übermässig von Fluglärm belastet ist. Deshalb sei für Zürich nicht nachvollziehbar, wesahlb auf die Anzahl Flugbewegungen abgestellt werden sollte. Zudem habe Kretschmann seinerseits die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens Zürich für Baden- Württemberg anerkannt.

Besorgt über Abwanderung

Besorgt gezeigt hat sich der Ministerpräsident über die nach wie vor anhaltende Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus Baden- Württemberg. (dme)

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