Für gewaltbetroffene Frauen, die mit und ohne Kinder einen Zufluchtsort benötigen, bieten im Kanton Zürich drei Frauenhäuser Schutz und Sicherheit. Die privaten Einrichtungen finanzieren sich vor allem über die von der Opferhilfe und der Sozialhilfe übernommen Aufenthaltskosten. Ihre wirtschaftliche Situation ist damit stark von der Belegung abhängig, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Das Sozialamt und die Opferhilfe haben daher gemeinsam mit den Frauenhäusern abgeklärt, wo Handlungsbedarf bei der Finanzierung besteht. Der Kantonsbeitrag soll künftig bei insgesamt 1,2 Millionen Franken liegen.

Ausserdem werden weitere Massnahmen geprüft. Ziel ist, dass sich die Frauenhäuser in einer wirtschaftlich stabilen Situation auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: Auf den Schutz von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern, wie es in der Mitteilung heisst.