Dignitas

Verdacht gegen Dignitas bestätigt sich nicht

Sterbezimmer der Sterbehilfe-Organisation Dignitas (Archiv)

Sterbezimmer der Sterbehilfe-Organisation Dignitas (Archiv)

Gemäss Recherchen des «Beobachters» soll sich das Vermögen des Dignitas-Gründers so stark vermehrt haben, dass der Verdacht aufkomme, bei der Suizidbegleitung, welche die Organisation anbiete, seien selbstsüchtige Beweggründe materieller Natur beteil

Das aber wäre, wie Kantonsrat Walter Schoch (EVP, Bauma) in einer Anfrage an den Regierungsrat erwähnt, strafbar. Er wollte wissen, wie sich diesbezüglich Transparenz schaffen liesse.

Der Regierungsrat erklärt dazu, das Steuergeheimnis und das Amtsgeheimnis liessen es nicht zu, auf das konkrete Steuerverfahren einzugehen. Generell bestätigt er, dass eine erhebliche Vermögenszunahme bei der Steuerveranlagung zu weiteren Abklärungen führen könne.

Ein Strafverfahren wegen allfälligen Verstosses gegen das Straf- und Betäubungsmittelrecht könnte dann eingeleitet werden, wenn ein hinreichender Anfangsverdacht bestehe.

Die Regierung macht aber darauf aufmerksam, dass schon früher gegen verschiedene Personen, die für Dignitas tätig gewesen seien, Strafverfahren durchgeführt worden seien, doch seien sämtliche Verfahren mangels rechtsgenügenden Verdachts auf eine strafbare Handlung eingestellt worden.

Schliesslich gibt die Regierung zu verstehen es gebe auch keine konkreten Hinweise, dass sterbewillige Personen zu Vermächtnissen und Spenden gedrängt worden wären. (abr.)

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