1. August

Silvia Steiner: «Ich bitte Sie, den Kindern und Jugendlichen Sorge zu tragen»

Die CVP-Regierungsrätin Silvia Steiner widmete ihre 1.August-Rede in Aesch den Familie und Kindern. Nach ihren Worten feierte die Gemeinde mit Feuerwerk, Bratwurst, Musik und Höhenfeuer den Geburtstag der Schweiz.

Kinder, Eltern und Grosseltern drängen sich auf den Bänken bei der Waldhütte in Aesch. In der Luft hängt der Duft von gebratenen Würsten. Auf der Wiese liegt das Holz für das 1.-August-Feuer aufgeschichtet. Daneben lassen Jugendliche immer wieder Raketen los, die von Kindern mit Kopfhörer bestaunt werden.


Für die Rede hat der Gemeinderat CVP-Regierungsrätin Silvia Steiner engagiert. Die Zürcher Bildungsdirektorin kam gleich zu ihrem Kernthema. «Für einmal möchte ich mich mit der Institution befassen, die unsere Kinder und Jugendlichen vermutlich nach wie vor am stärksten prägt im Leben: nämlich mit der Familie.» Sie erklärte, dass es, wie das bekannte afrikanische Sprichwort besage, ein ganzes Dorf brauche um ein Kind zu erziehen. «Der elterliche Einfluss allein reicht nicht aus, um ein Kind zu einem erfolgreichen, zufriedenen und sozial kompetenten Menschen zu erziehen», sagt sie. Dann kam auf die Aescher Geschichte zu sprechen. Nachdem es 1920 gerade mal 265 Einwohnerinnen gegeben hatte, wohnen heute über 1600 Leute in Aesch. «Spätestens seit der Eröffnung des Uetlibergtunnels ist Ihre Gemeinde ein wahres Paradies für Kinder und Familien.»


Zum Schluss bat Steiner die Versammelten, «den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft Sorge zu tragen». Das sei die grösste Aufgabe für die Bürger, die Gesellschaft und die Zukunft der Schweiz. Danach legte DJ Markus auf, bis die Harmonie Birmensdorf zur Feier dazustiess.

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