Lockerung

Rentabel arbeiten trotz Abstandsregeln: Nicht nur Beizen in Winterthur dürfen sich temporär ausbreiten

Mehr Platz für Winterthurer Gartenwirtschaften: Damit sie trotz Abstandsregeln rentabel wirtschaften können, erlaubt ihnen der Stadtrat, kostenlos mehr Fläche zu belegen. (Symbolbild)

Mehr Platz für Winterthurer Gartenwirtschaften: Damit sie trotz Abstandsregeln rentabel wirtschaften können, erlaubt ihnen der Stadtrat, kostenlos mehr Fläche zu belegen. (Symbolbild)

Die Cafés, Bars und Restaurants in der Stadt Winterthur dürfen für die Zeit der Corona-Pandemie mehr Fläche nutzen: Der Stadtrat erlaubt ihnen, mehr Fläche zu beanspruchen. So können sie die Abstandsregeln einhalten und trotzdem rentabel arbeiten.

Restaurants, Cafés und Bars sind zwar wieder offen. Rentabel arbeiten können sie derzeit aber nicht, weil sie wegen der Abstandsregeln viel weniger Gäste bewirtet können.

Der Winterthurer Stadtrat will dem Gastgewerbe nun entgegenkommen und erlaubt den Betrieben, sich auszubreiten. Gartenwirtschaften können ab sofort temporär mehr Fläche in Anspruch nehmen. Wie der Stadtrat am Freitag mitteilte, soll diese Regelung möglichst unbürokratisch gehandhabt werden.

Wichtig sei aber, dass Passantendurchgänge, Rettungsgassen und Fluchtwege weiterhin frei bleiben würden. Es gibt zudem eine maximal zulässige Zahl an Sitzplätzen, um die Nachbarn wegen des zusätzlichen Lärms nicht um den Schlaf zu bringen.

Die Stadt verzichtet darauf, für diese Sonderbewilligung eine Gebühr einzuziehen. Eine erteilte Bewilligung für eine grössere Aussenwirtschaft gilt so lange, bis der Bund die Abstandsregeln aufhebt, in jedem Fall aber bis Ende der Sommersaison.

Auch in Zürich gibt es mehr Platz

Eine Regelung, wie sie nun in Winterthur gilt, gibt es auch in der Stadt Zürich. Dort entschied der Stadtrat bereits vor der Wiedereröffnung am 11. Mai, den Restaurants und Bars mehr Aussenfläche zu erlauben. In der Stadt Zürich gilt diese Sonderregelung maximal bis Ende Oktober.

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