Schlieren

Stadt erarbeitet neue Wirtschaftsstrategie – bis 2020 soll sie stehen

Stadt und Wirtschaft arbeiten nun gemeinsam an der Strategie.

Ein Fokus liegt auf der Entwicklung und Belegung des Zentrums mit Detailhandelsunternehmen.

Standortförderung wirkt, ist der Stadtrat von Schlieren überzeugt. Er verweist auf die Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre, in denen unter anderem neue Unternehmen angesiedelt, Cluster aufgebaut und verschiedene Areale entwickelt werden konnten. Die Zahl der Unternehmen habe sich von 680 im Jahr 2000 auf 1104 im Jahr 2019 markant erhöht, hält der Stadtrat fest. Die leerstehenden Gewerbeflächen hätten sich in dieser Zeit von rund 50 000 auf rund 16 000 Quadratmeter reduziert.

Diese erfolgreiche zwanzigjährige Tätigkeit der Standortförderung soll nun einerseits konsolidiert werden, andererseits soll die Imagepflege und Positionierung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Schlieren intensiviert werden, wie der Stadtrat mitteilt. Er will deshalb eine neue Wirtschaftsstrategie 2025 ausarbeiten. Dafür hat er einen Kredit über 38 000 Franken bewilligt. 7000 Franken sollen Wirtschaft und Gewerbe beisteuern.

Die Wirtschaftsstrategie 2025 soll gemäss Stadtrat einem «qualitativen Wachstum» verpflichtet sein. Dazu gehören unter anderem die Bestandespflege von in Schlieren ansässigen Unternehmen und die Ansiedlung von neuen Unternehmen. Ein besonderer Fokus soll auf dem Zentrum liegen, das mit Detailhandelsunternehmen weiter entwickelt und belegt werden soll. Auch die regionalen und überregionalen Netzwerke sollen verstärkt gepflegt werden.

Die Strategie wird von einem Kernteam, einem Projektteam und vier Arbeitsgruppen erarbeitet. Teil des Kernteams sind der Stadtpräsident Markus Bärtschiger (SP), der Präsident der Wirtschaftskammer Schlieren, Andreas Geistlich, und der Standortförderer Albert Schweizer.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Februar 2020 nach Analysen, Interviews und Workshops ein erster Zwischenbericht vorliegt. Nach weiteren Workshops soll die definitive Wirtschaftsstrategie im September 2020 vom Stadtrat verabschiedet werden.

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