Sapocycle hat seit 2015 gegen zehn Tonnen gebrauchter Seifen von mehr als 110 Hotels wiederaufbereitet. Das Hotelpersonal der teilnehmenden Betriebe sammelt jeweils die von den Gästen zurückgelassenen Seifen ein. Diese werden in Einzelpaketen an das Basler Wohnwerk geschickt, wo Menschen mit einer Behinderung die Seifen sorgfältig zu einem neuen Produkt verarbeiten.

Dieses rezyklierte Produkt gibt die Stiftung in der Folge an Nichtregierungsorganisationen und verschiedene Organisationen für soziale oder humanitäre Zwecke ab. Bis heute konnten so mehr als 75 000 wiederaufbereitete Seifen gratis an bedürftige Familien oder an armutsbetroffene Personen verteilt werden.

Ab diesem Monat wird der Logistiker Planzer nun mit seinem neuen Paketservice «Planzer Paket» das Einsammeln der Seifen in den Sapocycle-Partnerhotels und den landesweiten Transport organisieren.

Die Stiftung könne so auf die Erfahrung des Logistikunternehmens und dessen geografische Reichweite in der gesamten Schweiz zählen, wird Sapocycle-Gründerin Dorothée Schiesser in einer Medienmitteilung von gestern zitiert. «Das erleichtert uns einerseits die Arbeit mit den Hotels, anderseits erhöht dies die allgemeine Qualität unseres Verfahrens.»

Für Planzer ist die Partnerschaft selbstverständlich: Die von der Stiftung vertretenen Werte – unter anderem Recycling und soziale Integration von Menschen mit einer Behinderung – würden mit denen des Familienunternehmens übereinstimmen.