Dietikon
Passagiere stehen im Regen: Bushaltestellen in Dietikon sollen Wartehäuschen erhalten

Dem FDP-Gemeinderat Olivier Barthe sind Bushaltestellen ohne Wartehäuschen ein Dorn im Auge.

Sandro Zimmerli
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Wer an der Heimstrasse auf den Bus wartet, tut dies unter freiem Himmel.

Wer an der Heimstrasse auf den Bus wartet, tut dies unter freiem Himmel.

Die Stadt Dietikon ist mit dem Bus gut erschlossen. Dementsprechend dicht ist das Netz an Haltestellen. Allerdings sind nicht alle von ihnen mit einem Wartehäuschen ausgestattet. Besonders bei Regen wird das Warten auf den Bus zu einem zweifelhaften Vergnügen. Dieser Ansicht ist auch FDP-Gemeinderat Olivier Barthe. In einem Postulat will er vom Stadtrat daher wissen, welcher Instanz die Planung, der Bau sowie der Betrieb der örtlichen Bushaltestellen obliegt. Weiter interessiert ihn, weshalb nicht alle Bushaltestellen über eine Überdachung verfügen und wie sichergestellt werden könnte, dass Bus-Benutzende an Bushaltestellen nicht im Regen stehen gelassen werden. Denn, so Barthe, «der Busverkehr stellt einen der Grundpfeiler einer nachhaltigen Verkehrspolitik dar und erweitert als Zu- und Wegbringer das Bahnnetz. An vielen Bushaltestellen werden jedoch dessen Benutzerinnen und Benutzer im Regen stehen gelassen.»

Obschon nicht Teil des Vorstosses, verweist Barthe auch auf die «stossende Tatsache», dass an vielen Haltestellen neben Dächern auch Billettautomaten fehlen würden. «Ohne Bedachung ist es bei Regen viel umständlicher, das zum Fahrausweisbezug im Bus nötige Kleingeld vorzubereiten, was typischerweise zu Verzögerungen im Bus und in Folge Verpassen von Anschlüssen führt», hält er fest.