Künftig könnten nicht mehr bloss sieben, sondern gar neun Parteien im Schlieremer Parlament vertreten sein. Neu treten neben SVP, SP, FDP, CVP, Quartierverein, EVP und Grünen am 9. Februar 2014 auch die Grünliberalen (GLP) und die Eidgenössisch Demokratische Union (EDU) zu den Erneuerungswahlen des Stadtparlaments an.

Die EDU stellt eine reine Frauenliste mit drei Kandidatinnen. Ihr Ziel sei es, mindestens einen Sitz im Parlament zu gewinnen, sagt Kantonsrat Hanspeter Häring auf Anfrage: «Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir dies erreichen werden. Wir könnten in der Region eine echte Alternative bieten.» Längerfristig wolle man im Limmattal die Wählerbasis im Hinblick auf die Kantonsratswahlen im Frühling 2015 verbreitern, so Häring.

Die GLP tritt mit einer Fünferliste - bestehend aus vier Männern und einer Frau - an, wie der Präsident der GLP Schlieren, Andreas Kriesi, mitteilt: «Unser Ziel ist es, im Parlament die Fraktionsstärke von drei Sitzen zu erreichen.»

Gestern wurden die Nummern für die Wahllisten der Parteien verteilt. Entsprechend ihrer Parteistärke im Parlament während der aktuellen Legislaturperiode erhält die SVP die Listennummer 1. Darauf folgen SP, FDP, CVP, Quartierverein, EVP und Grüne. Die zwei neuen Parteien EDU und GLP erhielten per Los die Plätze 8 und 9 zugeteilt.