Dietikon
Konfetti, Guggen und Bratwürste: Fasnächtler und Gäste tanzten zum Fasnachtsbeginn gegen die Kälte an

Das erste Mal taten sich die Vereine Die lustige Dietiker und die Reppischfäger Dietikon zusammen, um den Fasnachtsstart zu feiern. Fasnächtler und Gäste liessen dabei die Markthalle beben.

Carmen Frei
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Daniel Berweger (Mitte), Präsident der Reppisschfäger Dietikon, und Beni Huber (rechts im Bild), Präsident vom Verein Die luschtige Dietiker, starteten den Anlass um 17.11 Uhr mit Konfettikanonen.
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Bis um 19 Uhr unterhielten sich die Gäste danach oder holten sich eine Bratwurst oder eine Cervelat als Stärkung.
Um 19 Uhr starteten die Guggen-Auftritte mit der Guggenmusik Gyre-Sümpfer aus Widen...
...und natürlich gab es noch mehr Konfetti.
Nicht nur die Fasnächtler waren auffallend gekleidet, auch die Instrumente brachten Farbe zur Markthalle.
Daniel Berweger und Beni Huber freuten sich sehr darüber, dass der Anlass stattfinden konnte.
Um 20 Uhr folgte der Auftritt der Guggenmusik Stiereschränzer aus Urdorf.
Und dann hiess es: Heimspiel. Die Dietiker Guggenmusik Reppischfäger trat als letzte auf und brachte alle zum Tanzen.
Beim Auftritt der einheimischen Gugge klatschten alle mit.
Beni Huber und sein Sohn Ramon Angst bereiteten sich mit der Konfettikanone vor...
...und bedeckten die Menge mit weissem und violettem Konfettiregen.
Als krönenden Abschluss gaben die Reppischfäger noch einmal Vollgas.

Daniel Berweger (Mitte), Präsident der Reppisschfäger Dietikon, und Beni Huber (rechts im Bild), Präsident vom Verein Die luschtige Dietiker, starteten den Anlass um 17.11 Uhr mit Konfettikanonen.

Severin Bigler

In Dietikon ist die fünfte Jahreszeit angebrochen. Pünktlich um 17.11 Uhr schossen Beni Huber, Präsident vom Verein Die lustige Dietiker und Daniel Berweger, Präsident der Reppischfäger Dietikon, am Donnerstag violette Konfetti in die Menge bei der Markthalle. Einige Besuchende hatten sich schon vor 17 Uhr an der Kasse angestellt, um Bons für Bratwürste, Tee und Bier zu holen.

Nach dem Start mussten die Fasnachtsbegeisterten dann aber noch knapp zwei Stunden warten, bis die erste Guggenmusik auf die Bühne trat. Bis dahin drang Schlager und Partymusik aus den Lautsprechern. Die Guggen waren allerdings schon bald alle da, was auch die Organisatoren freute. «Wir hätten auch schon um 18 Uhr starten können», meinte Berweger.

Kinder sammelten derweil freudig die Konfetti vom Boden. Zu den Gästen stiessen noch die Dietiker Guggi-Häxe, Mitglieder der Clique Schäflibach aus Urdorf und weitere Fasnächtler. Über die Fasnacht freute sich auch die Familie Seybold aus Bergdietikon mit ihrem irischen Wolfshund Yvan.

Für die Guggen begann der Tag um 11.11 Uhr

Um 19 Uhr war es dann soweit: Die Gyre-Sümpfer aus Widen traten auf die Bühne. Sie seien, «wie es sich gehört für eine Gugge, schon seit 11.11 Uhr unterwegs». Mit einem weiteren Konfettiregen starteten sie ihr Konzert. Die Gäste standen schon bald auf den Bänken und tanzen fröhlich mit.

«Wir haben Leute, die wissen, wie man Feste organisiert», sagte Beni Huber. In gut einer Stunde hätte sie alles bei der Markthalle aufgestellt. Und die Besuchenden freuten sich, wieder Fasnacht feiern zu können.

Bei den Reppischfäger Dietikon klatschten zum Schluss alle mit

Um 20 Uhr sorgten die Stiereschränzer Urdorf auf der Bühne für Unterhaltung. Um 21 Uhr folgten schliesslich die Reppischfäger Dietikon und schlossen die Guggenmusik-Auftritte ab. Beide Guggen waren schon seit 11.11 Uhr unterwegs und kein bisschen spielmüde. Danach wurde noch weitergefestet.